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Kalki-Avatar

Kalki-Avatar

 


Shree wies vollkommene Übereinstimmung mit Voraussagen über den Gottesboten des letzten Jahrtausends auf - den Kalki-Avatar.
 
Der Begriff „Avatar“ ist sehr alt und heißt übersetzt so viel wie „Göttliche Herabkunft“. „Kalki“ bedeutet „Verschmutzung“. Es ist demnach von einem Gottesboten die Rede, welcher vor allem Hilfe gegen die Verschmutzung bringt. Diese bezieht sich nicht nur auf die sichtbare Welt, sondern auch auf jene des Gemüts.

Die Voraussagen über den Kalki-Avatar sind z. T. Tausende Jahre alt. In verschiedenen Puranas wie dem Vishnu-, Brahmanda- und Kalki-Purana, im Shrimad Bhagavatam wie auch in der Gitagovinda und im Mahabharata finden sich erstaunlich übereinstimmende Aussagen. All dies sind heilige Schriften aus dem alten Indien, welche dort ähnlichen Stellenwert besitzen wie bei uns die Bibel.

Die Hauptaussagen über den erwarteten göttlichen Boten sind kurz zusammengefasst:

Der Weltenherrscher Vishnu, der den irdisch passiven Aspekt Gottes darstellt, wird sich 10-mal verkörpern,
um die Weltenordnung wiederherzustellen. 

Shree-in-Rot

Neun dieser „Dash-Avataras“ sind bekannt, u. a. Ram (auch Rama), Krishna und Buddha. Die letzte Wiederkehr wird erwartet als „Kalki-Avatar“ und zwar vom Übergang des Kali-Yuga (des dunklen oder eisernen Zeitalters) zum Satya-Yuga. Letzteres wird auch das „Goldene Zeitalter“ genannt, in dem das Leben wieder im Einklang mit den Schöpfungsgesetzen geschieht. Zurzeit befinden wir uns in dieser Übergangsphase.

Im Mahabharata wird vorhergesagt, dass der Kalki-Avatar als Sohn von Brahmanen geboren wird, im Mondmonat Vaishakha (etwa 21. April bis 21. Mai). Er wird von Lord Parshuram, einem ewigen Avatar, unterwiesen werden. Er wird heiraten und zwei Kinder haben.

In nahezu allen Voraussagen wird Kalki, der Herr des Universums, als ein mächtiger, junger Mann beschrieben, auf einem weißen Pferd reitend (symbolisch für Reinheit und Macht) und mit einem leuchtenden Schwert in der Hand (symbolisch für den Licht-Willen und als Waffe, mit der er das Dunkel besiegt). Seine Augen leuchten wie Feuer. Er wird gegen das Dunkel kämpfen und die ewige Religion (Satya Dharma), wie sie in den Veden verankert ist, wiederherstellen.

Sehr erstaunlich ist, dass in den Offenbarungen der Bibel eine verblüffend ähnliche Voraussage zu finden ist:

„Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt Treu und Wahrhaftigkeit, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. Seine Augen aber sind eine Feuerflamme … und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor ...“ (Offenbarung 19.11-21)

Vergleicht man diese Aussagen mit dem Leben von Param Sadguru Shree Gajanan Maharaj, so ist man mehr als erstaunt. Ein kurzer Überblick über sein Leben soll dies deutlich machen:
 
Seine Eltern, wohlhabende Brahmanen, waren beide hochverwirklichte Yogis. Vor seiner Geburt erhielt seine Mutter 14 besondere Träume und Visionen und es wurde ihr vorausgesagt, dass sie dem „Licht des Universums“ das Leben schenken würde. Als Shree am 17.5.1918 im Mondmonat Vaishakha geboren wurde, stellte man an seinem Körper mehr als 14 verschiedene Symbole fest (12 weisen bereits auf ein göttliches Wesen hin). Eines davon war der rote Nagel seiner rechten großen Zehe, ein Merkmal, welches auch Buddha hatte.  Shree-in-Schwarz
Von Kind auf widmete Shree sein Leben Gott. Bereits mit 7 Jahren führte er intensive geistige Übungen durch. Mit 20 wurde er Oberhaupt des Guru Mandir in Akkalkot. Ein Jahr darauf heiratete er, später wurden zwei Kinder geboren.

1938 begann für Shree die Unterweisung durch Lord Parshuram, der sich ihm zu verschiedenen Begebenheiten zeigte und ihm göttliche Kräfte übertrug. Vor ihm legte er 1944 den Eid ab, die Veden wiederzubeleben, woraufhin der „Fünffache Pfad“ offenbart wurde.

Dieser „Fünffache Pfad“ wurde als Hilfe in dieser Zeit für alle Menschen gegeben, wovon der „Agnihotra“ genannte Teil speziell der Verschmutzung der Umwelt und des Bewusstseins entgegenwirkt. Shree bezeichnete diese Feuerzeremonie als die Waffe gegen die Verschmutzung des Gemüts und der Atmosphäre.

1941 wurde Shree offenbart, dass er bereits als Ram, Krishna und Buddha wirkte und nun als Menschensohn inkarniert sei. 1942 erschien vor ihm von selbst Feuer, auf ähnliche Weise, wie es Moses erlebt hatte.

Im Jahr 1969 ließ Shree in Shivapuri zum ersten Mal nach 2500 Jahren ein Soma-Yaga durchführen. Ähnlich wie beim Agnihotra im Kleinen, so fand durch diese 4 Tage dauernde Feuerzeremonie eine unglaublich große Reinigung und Erhöhung der feinstofflichen Energie statt.

Das weiße Pferd ist in Shrees Leben nicht nur als Symbol der Reinheit zu sehen. Es gab einige Fälle, wo Shree in Träumen und Visionen mit diesem Pferd gesehen wurde, selbst von Personen, die Shree nur vom Bild her kannten und von dem Pferd als Symbol nichts wussten.

Shrees ganzes Streben lag darin, die ewige Religion (Satya Dharma), wie sie in den Veden verankert ist, wiederherzustellen:


Shree: „Die Wiederbelebung und Erneuerung der Ewigen Religion (Satya Dharma)
ist der alleinige Zweck unserer geistigen Disziplinen (Tapas).
Es gibt kein anderes Begehren, welcher Art auch immer.“



Der Artikel ist größtenteils ein Auszug aus „Agnihotra - Ursprung, Praxis und Anwendungen" 3 von Horst und Birgitt Heigl.