header03

 
Shree und Vahini nach der Hochzeit
Shree und Vahini nach der Hochzeit
 
Shree mit Sohn Shreekant
Shree mit Sohn Shreekant
 
Shree vor Lord Parshuram-Statue
Shree vor Lord Parshuram-Statue

Die frühen Jahre

 

Heirat

Auch wenn Shree ursprünglich nicht vorgehabt hatte zu heiraten, stimmte er mit dem Segen seines Onkels und spirituellen Mentors Gangadhar Maharaj einer Ehe mit Jaganmata Sharda zu. Am 7.5.1939 wurde die Hochzeit im Guru Mandir gefeiert. Jaganmata, die allgemein liebevoll Vahini genannt wurde, war für Shree eine ergebene Gefährtin. Stets strahlte sie große Liebe, Mitgefühl und eine angenehme Bescheidenheit aus.

Aus der Verbindung von Shree und Vahini gingen zwei Kinder hervor. 1946 kam eine Tochter mit Namen Pushpa zur Welt. Am 24.9.1952 wurde ein Sohn geboren, der den Namen Shreekant erhielt. Beide Kinder wurden auf geistigem Weg gezeugt, wie Shree seinem Sohn versicherte. Shreekant widmete sich später intensiv dem Werk seines Vaters.

Unterweisung durch Lord Parshuram

Es war am 24. Februar 1938, als Shree im Guru Mandir eine unbekannte, mächtige Stimme vernahm, die ein 32-silbiges Mantra rezitierte. Dies wiederholte sich insgesamt dreimal. Shree war zu dem Moment allein und ihm wurde bewusst, dass göttliche Kraft ihn in das „Krishna-Shakti-Mantra“ einweihte. Von da an wiederholte Shree das Mantra fortwährend.

Vier Jahre später, am 12.3.1942, kam ein Weiser von großer, mächtiger Gestalt ins Guru Mandir. Er gab sich Shree als Lord Parshuram zu erkennen und enthüllte ihm, dass er der unsichtbare Meister war, der ihm vor vier Jahren das Mantra gegeben hatte.

An diesem Tag weihte er Shree in das Tripuri-Mantra ein und übertrug ihm dabei in einer Zeremonie besondere, göttliche Kräfte (Siddhi).

Lord Parshuram gilt als ewiger Avatar, der bereits Lord Rama und Lord Krishna auf ihre große Aufgabe vorbereitet hatte. Von Budhha ist bekannt, dass er den „Bhargava Ashram“ aufsuchte. Bhargava ist ein anderer Name für Parshuram.

Lord Parshuram unternahm mit Shree insgesamt 6 Pilgerreisen, die meisten davon führten an mystische Plätze im Himalaya, aber auch nach Südindien. Andere Personen bekamen davon nichts mit, denn die Reisen dauerten jeweils nur wenige Stunden. Shree berichtete später von den einzelnen Stationen und wie sie mit Hilfe ihrer Siddha-Kräfte an den jeweiligen Ort gelangten.

Heiliges Feuer

Im Jahr 1942 erschien vor Shree dreimal hintereinander von selbst Feuer, ohne jede äußere Einwirkung. Eine Gedenktafel in Akkalkot erinnert daran:

„Dies ist der überaus heilige Platz, an dem das Göttliche Feuer vor Param Sadguru erschien.

Es ist wohlbekannt, dass sich eine ähnliche Begebenheit im Leben des heiligen Propheten Moses ereignete.“

Shrees Eid

Von 1942 an hatte Shree immer wieder Kontakt zu Lord Parshuram, manchmal persönlich, manchmal in Visionen. Am 21.9.1944 zeigte Lord Parshuram Shree in einer Vision, dass die Ewige Religion (Satya Dharma), wie sie in den Veden verankert ist, am Absterben sei. Shree leistete daraufhin den Eid:

„Ich werde die Veden wiederbeleben.“

Wenige Tage später wiederholte Shree den Eid dreimal vor Lord Parshuram, verbunden mit einer Zeremonie. Kurz darauf offenbarte sich ihm in 7 Versen, wie sein Eid in Erfüllung gehen werde – der Fünffache Pfad wurde gegeben.

Offenbarungen

Am Weihnachtstag, dem 25. Dezember 1941, wurde Shree offenbart, dass er bereits als Ram, Krishna und Buddha gewirkt habe und nun als Menschensohn inkarniert sei. Am gleichen Tag erfuhr er, dass die Zeit für die Entfaltung des Wissens gekommen sei.

Am 21. Dezember 1944 erhielt Shree die Offenbarung, dass er die von Buddha begonnene Mission (Abschaffung der Tieropfer) beenden und die reinen, gewaltlosen Feueropfer wiederbeleben würde.

Am 4. Januar 1945 wurde Shree offenbart, dass in seiner Person Twashta und Udgata vereint seien. Twashta ist die Schöpfungskraft, mit Udgata ist hier die Ausbreitung gemeint. Shree erfuhr damit, dass auch die Ausbreitung des wiederbelebten Wissens Teil seiner Aufgabe sei.

10 Gebote

Als Hilfe für den Entwicklungsweg des Menschen verfasste Shree 1946 in einem Brief die „10 grundlegenden Prinzipien der Veden“ -  die 10 Gebote.

Verschmelzung mit höchster Macht

1950 erschien Lord Parshuram erneut im Guru Mandir. Shree rezitierte vor ihm ein besonderes Mantra und stellte ihm seine Vollkommenheit im Umgang mit Mantras unter Beweis. Lord Parshuram zeigte sich darüber hocherfreut. Es wird berichtet, dass Lord Parshuram daraufhin in Form von Macht in Shree eingegangen sei. Shree wurde eins mit höchstem Licht und höchster Macht.